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Über mich

Ich bin Studentin des Masters 'Neuroscience and Behavioural Biology' an der Universität Leipzig und Journalistin in der Grundausbildung. Begonnen habe ich meinen Weg 2021 als MINT Studentin mit einer Leidenschaft für das Schreiben. Ich möchte nicht nur dem neuen Wissen hinterherjagen, sondern die Menschen an den unzähligen unerzählten Geschichten teilhaben lassen, die die Forschenden tagtäglich sammeln. Geschichten, die unseren Blickwinkel auf die Welt verändern.

Als Leiterin des Ressorts Perspektive bei luhze, Leipzigs unabhängiger Hochschulzeitung, redigiere und gestalte ich unsere Zeitung mit und lerne das journalistische Handwerk. Berichte von Demonstrationen, Interviews mit Wissenschaftler*innen, Social-Media Beiträge und Reportagen schreiben, ist Teil des Tagesgeschäftes; genauso das Bauen der Zeitung während der Endredaktion und die Kommunikation mit den Geldgeber*innen. Obwohl mein journalistischer Weg noch nicht lang ist, habe ich eins gelernt: Wissenschaftler*innen wie Journalist*innen werden vor allem durch eines unserer wichtigsten kognitiven Tools angetrieben – der Neugierde. Sie ist meine zuverlässigste Arbeitgeberin und gleichzeitig mein größter Antrieb.

 

Mein Ziel ist es, den Graben zwischen Öffentlichkeit und dem meist hochspezifischen Informationskosmos der Forschung zu überbrücken. Dabei hilft mir mein Verständnis der wissenschaftlichen Praxis. Ich brenne dafür, unsere sich rasant bewegende Gesellschaft zu verstehen und ihr die unglaubliche, manchmal gar absurde biologische Vielfalt unserer Erde näherzubringen. In Verbindung biologischer und gesellschaftswissenschafticher Forschung möchte ich außerdem humanökologischen Perspektiven eine nuancierte Stimme im gesellschaftlichen Diskurs geben. ​

Während meiner biologischen Grundausbildung habe ich im Labor Stoffwechselprozesse in Pflanzen erforscht, Ökosystemprozesse statistisch modelliert, Fische beim Betrügen beobachtet und abertausende Organismen in die taxonomischen Schubladen der Systematiker*innen sortiert. Dabei habe ich verstanden, dass unsere Welt an Absurdität mit jedem Sci-Fi Blockbuster mithalten kann – und die meisten Menschen davon gar nichts wissen. Ein kleines Stück dieser Absurdität möchte ich mit den Menschen teilen und an ihre Neugierde adressieren.  

Als Biologin schlägt mein Herz besonders für zwei Fachbereiche: die evolutionäre Anthropologie und die Erforschung der für unser Klima so relevanten systemischen Kreisläufe der Ozeane. Als Journalistin möchte ich Wissenschaftler*innen bei ihrer Forschung begleiten. Zum Beispiel in die Arktis, deren Gesellschaften sich unter den Folgen des Klimawandels verändern. Oder in die Labore und Fliegenräume der Physiolog*innen, die mit neuen optogenetischen Methoden medizinische Revolutionen wie das Cochlea Implantat möglich machen.

Wissenschaft heißt Forschen. Journalismus heißt Erzählen und Fragen neu zu stellen. Geschichten, unerzählte, finden wir auf jeder Organisationsebene des Lebens.

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